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E-Zigaretten erleichtern den Rauchstopp

In den vergangenen rund zehn Jahren hat sich die öffentliche Meinung über das Rauchen stark verändert. Aus einer Leidenschaft, die auch von Nichtrauchern geduldet wurde, ist ein Laster geworden, welches verpönt und verbannt wird. Die Gründe dafür sind zahlreich, die gesundheitlichen Risiken, auch für die Umstehenden, waren aber einer der wichtigsten Katalysatoren für den Wandel.

Viele Nichtraucher sind über den kulturellen Wandel hocherfreut. Sie haben das Rauchen in der Vergangenheit zwar ertragen, viele aber nur unter Zähneknirschen. Für sie bringen die Rauchverbote nicht nur gesundheitliche Vorteile, sondern auch ihre Lebensqualität steigt dadurch. Für sie ist heute unvorstellbar, warum das Rauchen so lange geduldet wurde.

Erstaunlicherweise stehen auch viele Raucher den Rauchverboten positiv gegenüber. Sie erkennen die Nachteile des Rauchen für sich selbst und für ihre Umwelt. Sie nehmen die Unannehmlichkeiten, die für sie durch diese Regen entstehen, deshalb ohne Murren hin. Viele von ihnen versuchen auch, mit dem Rauchen aufzuhören, was aber sehr schwierig ist. Der Körper ist zu sehr an das Rauchen gewöhnt.

Das Problem mit dem Nikotin

Das Hauptproblem beim Rauchstopp ist das Nikotin. Dieses Alkaloid, welches ein natürlicher Bestandteil des Tabaks ist, wirkt auf den Menschen aufputschend, führt aber auch zu einer physischen und psychischen Abhängigkeit. Hört ein Raucher von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen auf, dann verlangen sein Körper und sein Geist nach dem fehlenden Nikotin, was sehr unangenehm ist. Viele halten diesen Zustand nicht aus und greifen wieder zu Zigarette.

Um dieses Problem zu lösen hat die pharmazeutische Industrie Nikotinprärate entwickelt. Diese versorgen den Körper, meist als transdermales Pflaster, mit dem Nikotin ohne die übrigen Giftstoffe einer Zigarette. Diese Produkte sind sehr effizient, doch es gibt noch ein weiteres Problem: Die Gewohnheit.

E-Zigaretten als Alternative

Viele Raucher vermissen mit den Nikotinpflastern den Vorgang des Rauchens. Aus diesem Grund wurden Verdampfer entwickelt, mit welchen die Raucher das Nikotin wie gewohnt oral inhalieren können. Der Vorgang ist dem Rauchen sehr ähnlich. Die Verdampfer sind gemeinhin als elektrische Zigaretten oder E-Zigaretten bekannt. Mit ihnen wird sowohl der physische und psychische Bedarf nach Nikotin gestillt als auch die Gewohnheit des Rauchens befriedigt.

Um langfristig mit dem Rauchen aufzuhören, kann man mit den E-Zigaretten den Nikotingehalt in der verwendeten Flüssigkeit verringern und schlussendlich auf nikotinfreie Flüssigkeiten umsteigen. So wird der Körper langsam vom Nikotin entwöhnt. Möchte man dann noch mit der Gewohnheit brechen, ist dies ohne die Nikotinabhängigkeit bedeutend leichter. Da E-Zigaretten ohne Nikotin aber als gesundheitlich relativ unbedenklich gelten, kann man auch ohne schlechtes Gewissen mit der E-Zigarette weiterrauchen.

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https://pixabay.com/photos/non-smoking-stop-smoking-fag-2497308/